Klinik für Gynäkologie
Eine Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomvirus (HPV) gilt als Voraussetzung für die Entstehung des Zervixkarzinoms, wobei andere Faktoren, wie das Rauchen und ein supprimierter Immunstatus als Risikofaktoren gelten.m Das Zervixkarzinom verursacht zunächst keine Schmerzen, es können gelegentlich leichte Schmierblutungen auftreten. In der Regel ist es gut zu behandeln, da durch den regelmäßigen Krebsvorsorgeabstrich (Pap-Test) bösartige Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals früh erkannt werden können.
Im Frühstadium ist die vollständige Entfernung der Veränderung durch einen Kegelschnitt ausreichend. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Entfernung der ganzen Gebärmutter mit dem umliegenden Gewebe und manchmal auch weiterer Organe notwendig. Abhängig vom Tumorstadium, vom Alter der Patientin und davon ob sie noch Kinderwusch hat oder nicht, wird durch Bauchspiegelung die gesamte Gebärmutter oder nur der Gebärmutterhals entfernt. Außerdem werden noch die Beckenlymphknoten entfernt, um die Ausbreitung des Tumors einschätzen zu können. Falls eine Anschlussbestrahlung notwendig ist, betreuen wir die Patientinnen zusammen mit unserer strahlentherapeutischer Abteilung. Auch Frauen mit Gebärmutterhalskrebs haben die Möglichkeit in unserer Ambulanz eine lebenslange Tumornachsorge zu erhalten.
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Klinik für Gynäkologie m.S. Offene Tumorchirurgie
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