Klinik für Gynäkologie
Betroffen sind überwiegend Frauen nach den Wechseljahren. In Deutschland werden jährlich mehr als 11.000 Neudiagnosen gestellt. Man nimmt an, dass langjährig erhöhte Östrogen-Konzentrationen die Tumorentstehung fördern; z.B. haben Frauen mit Zyklusstörungen, späten Wechseljahren oder Hormonersatztherapie ein höheres Risiko als der Bevölkerungsdurchschnitt. Übergewicht erhöht ebenfalls das Tumorrisiko.
Meistens macht sich der Gebärmutterkrebs mit vaginalen Blutungen früh bemerkbar, so dass die Frauen ihren Arzt sofort aufsuchen und der Krebs oft in frühen Stadien erkannt wird und dann gut behandelt werden kann. Zur Behandlung des Gebärmutterkrebses müssen die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt werden und ab einem bestimmten Tumorstadium auch die Becken- und Bauchlymphknoten. Dies kann durch einen Bauchschnitt erfolgen oder mit einer Bauchspiegelung., Ob eine Bestrahlung oder Chemotherapie im Anschluss erfolgen muss, hängt vom endgültigen feingeweblichen Ergebnis ab. In der Mehrheit handelt es sich um eine gut therapierbare Erkrankung. Auch hier sind regelmäßige Tumornachsorgekontrollen alle 3 Monate für die ersten 3 Jahre nach der Erkrankung und dann alle 6 Monate nötig. Wir bieten unseren Patientinnen die Möglichkeit sie auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in unserer Chemotherapieambulanz und Tumornachsorgesprechstunde mitzubetreuen um sie so auf dem gesamten Weg zu begleiten.
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Klinik für Gynäkologie m.S. Offene Tumorchirurgie
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