Meldungen

Hier haben wir Neuigkeiten aus der Klinik für Sie zusammengestellt:

07.06.2012 -

Klinik für Gynäkologie engagiert sich im Kiez für Kinder

Kinder 1

Im Rahmen eines von der Berliner Bürgerplattform Wedding/Moabit unterstützten Projekts zwischen der Ersten Gemeinschaftsschule Berlin-Mitte & Theodor-Heuss-Oberschule (Berlin) wurde eine neuartige Zusammenarbeit für Schüler ins Leben gerufen.

Kinder 2

Die erste Informationsveranstaltung fand am 3. November statt. Hierbei konnten mehr als 20 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse die Klinik, inklusive Kreißsaal und Operationstrakt kennenlernen. Persönliche Gespräche mit Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen rundeten die mehr als zweistündige Informationsveranstaltung ab.

Kinder 3

Im Rahmen der Kooperation sind bereits die nächsten Treffen mit Grundschülern der Klassen 4 bis 6 und ein mehrwöchiges Praktikum für Oberschüler im Dezember diesen Jahres vereinbart. Ferner werden Herr Professor Dr. Jalid Sehouli und sein Team Vorträge in der Moabiter Schule zu verschiedenen gesundheitsrelevanten Themen wie Krebs, Infektionen und Ernährung halten.

Kontakt:

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Direktor der Klinik Standorte CVK (Wedding) und CBF (Steglitz)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CharitéCentrum Frauen-, Kinder- & Jugendmedizin mit Perinatalzentrum & Humangenetik CC 17

t: +49 30 450 564 002

f: +49 30 450 564 900

Downloads:

Links:



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16.11.2011 - Aktuelles aus den Centren

Helmut-Kraatz-Preis an Frau Privatdozentin Dr. med. Christina Fotopoulou

In Gedenken an Prof. Dr. med. Dr. h. c. Helmut Kraatz, den ehemaligen mehrfachen Vorsitzenden der GGGB und langjährigen Ordinarius für Geburtshilfe und Gynäkologie der Charité/Humboldt-Universität zu Berlin wurde am 16. November 2011 von der Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie (GGGB) in Berlin der Helmut-Kraatz-Preis an Frau PD Dr. med. Christina Fotopoulou, leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie, Charité Campus Virchow-Klinikum, für ihre relevanten Arbeiten auf den Gebieten der gynäkologischen Onkologie sowie der operativen Gynäkologie verliehen.

Kontakt:

Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CVK: Campus Virchow-Klinikum

CharitéCentrum Frauen-, Kinder- & Jugendmedizin mit Perinatalzentrum & Humangenetik CC 17

Postadresse:

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Mittelallee 9

Lageplan



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13.10.2011 -

Gesundheit bei Frauen und Männern - ist Prävention umsetzbar?

Gesundheitspolitischer Dialog

Am 13. Oktober 2011 fand im Abgeordnetenhaus von Berlin ein Gesundheitspolitischer Dialog statt zu dem Thema

„Gesundheit bei Frauen und Männern – ist Prävention umsetzbar?“

Eingeladen hatten die beiden Arbeitsgemeinschaften AsF & ASG zusammen mit dem Gesundheitspolitischen Sprecher der SPD- Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Thomas Isenberg. 

Hochkarätige Fachleute wie Frau Dr. Jacob-Mey, Screening- Zentrum am Krankenhaus Am Urban, Frau Dr. Born, BA Lichtenberg, Frau Dr. Schoeder, Netzwerk Frauengesundheit, Herr Prof. Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Charité und Herrn Prof. Weißbach, Stiftung Männergesellschaft diskutierten zusammen mit Vertretungen von Krankenkassen, Beschäftigten im Gesundheitswesen und politisch Engagierten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich.

Doch auch die Seite der Betroffenen war hochkompetent vertreten: Sehr eindrucksvoll schilderten Frau Carolin Masur von der Stiftung Eierstockkrebs und Herr Hanns-Jörg Fiebrandt von der SHG Prostatakrebs die eigenen Erfahrungen im Umgang mit ihrer Krankheit. 

In den Beiträgen standen spannende Fragen im Mittelpunkt: 

Wie ist der Status-Quo der Gesundheit von Frauen und Männern? 

Welche spezifischen Problemlagen sind erkennbar? 

Welche Schritte helfen, die Gesundheit spezifisch zu verbessern? 

Wie steht es um erfolgreiche und wirksame Strategien der Prävention? 

Interessant war die gemeinsame Diskussion zur unterschiedlichen Betrachtung und Herangehensweise aus Sicht der Frauen- bzw.  Männergesundheit und deren Förderung. 

In vielen Punkten waren sich die Teilnehmer einig:

dass Gesundheit geschlechterabhängig ist,

dass Aufklärung hierüber dringend geboten ist, 

dass geschlechtersensible Beratungen – zukünftig auch vermehrt online - dringend erforderlich sind, 

dass die Debatte um Vorsorge und Prävention auch eine Diskussion um Eigenverantwortung hinsichtlich der eigenen Gesundheit erfordert, 

dass die politisch Verantwortlichen  weiter gefordert sind bessere Vorsorge zu unterstützen und sie auf verschiedenen Ebenen, –  z. B. bei  Runden Tischen,  -  mit Fachleuten und Betroffenen zu diskutieren,

und, dass Gesundheitsförderung bzw. Vorsorge und deren zukünftige Lösungsmodelle mit den Beteiligten diskutiert und transparent gemacht werden müssen. 

Konsens unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach guten zweieinhalb Stunden spannender Diskussion war, dass der Dialog auch in Form solcher Veranstaltungen unbedingt fortgeführt werden sollte.

Kontakt:

Barbara Scheffer



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12.06.2012 - Aktuelles aus den Centren

Expertenrunde zum Thema Gynäkologische Tumoren: Aktuelles vom ASCO 2012

Prof. Jalid Sehouli und weitere Experten erörterten beim ASCO in Chicago die aktuelle Datenlage zu den gynäkologischen Tumoren, angefangen vom Mammakarzinom, über das Ovarial- und Vulvakarzinom bis hin zum Endometriumkarzinom.

Links:

http://www.asco.org/

Kontakt:

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Direktor der Klinik Standorte CVK (Wedding) und CBF (Steglitz)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

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18.07.2012 -

Zertifizierung der Klinik für Gynäkologie Charité CVK

Die Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum als gynäkologisches Krebszentrum wurde aufgrund der langjährigen und vielfältigen Aktivitäten auf dem Gebiet bösartiger gynäkologischer Erkrankungen, die sowohl die Diagnostik, die operative und medikamentöse Therapie und auch die Nachsorge beinhaltet sowie wegen intensiver wissenschaftlicher Leistungen mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. erfolgreich zertifiziert. 

Ziel der Deutschen Krebsgesellschaft ist es, die Versorgung der an Krebs erkrankten Menschen zu verbessern. Parallel zu verschiedenen anderen Aktionen hat die Deutsche Krebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit OnkoZert ein einheitliches Zertifizierungssystem für die onkologische Versorgung in Deutschland entwickelt. 

Die Zertifizierungsanforderungen sind von der Klinik für Gynäkologie sowohl strukturell als auch fachlich uneingeschränkt erfüllt worden. 

Wir freuen uns über die Auszeichnung.

Links:

Öffnet externen Link im aktuellen Fensterfrauenklinik-cvk.charite.de

Kontakt:

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Direktor der Klinik Standorte CVK (Wedding) und CBF (Steglitz)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CharitéCentrum Frauen-, Kinder- & Jugendmedizin mit Perinatalzentrum & Humangenetik CC 17

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05.12.2012 - Aktuelles aus den Centren

Die zweite Stimme

Bericht über den Gala-Abend zum Release der arabischen Fassung des Dokumentarfilms

Links:

http://al-maqam.de/html/Aktuelles/2Stimme.html

Kontakt:

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Direktor der Klinik Standorte CVK (Wedding) und CBF (Steglitz)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

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17.12.2012 - Aktuelles aus den Centren

ROMA-Tool zur Online-Berechnung des Risikos vom epithelialem Ovarialkarzinom

Der ROMA-Test (Risk of ovarian malignancy algorithm) erlaubt über die Bestimmung der Laborparameter Öffnet externen Link im aktuellen FensterCA 125 und Öffnet externen Link im aktuellen Fenster HE-4 (Human Epididymis Protein 4) eine Risikoberechnung des epithelialem Ovarialkarzinoms. Beide Parameter können von Labor Berlin bestimmt werden.

Links:

Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhttp://romatools.he4test.com/calculator_row_de.html

Kontakt:

PD Dr. med. Elena Ioana Braicu

braicu

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt: Diagnostik und medikamentöse Therapie gynäkologischer Tumore sowie translationale Forschung, Leiterin des Tumorbank Ovarian Cancer (TOC)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CharitéCentrum Frauen-, Kinder- & Jugendmedizin mit Perinatalzentrum & Humangenetik CC 17

Leiterin des TOC Labors (translationale Forschung)



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25.02.2013 - Aktuelles aus den Centren

Professor Dr. J. Sehouli zum Sprecher der Organkommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) gewählt.

In ihrer Sitzung am 6. Februar hat die Organkommission Ovar der AGO Herrn Prof. Dr. J. Sehouli zu ihrem nächsten Sprecher (Juni 2013) gewählt. Aktuell ist Professor Dr. U. Wagner aus der Universitätsfrauenklinik Marburg Kommissionssprecher.

Die renommierte Organkommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO, www.ago-online.de) wurde bereits Ende der 1990er Jahre gegründet. Sie befasst sich mit allen klinischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Anliegen aus den Themenbereichen Ovarialtumore (Eierstockkrebs) und Tumore der Tube (Eileiter). Ziel der Organkommission Ovar ist es, zusammen mit benachbarten klinischen und theoretischen Fachdisziplinen und den Grundlagendisziplinen sowie gemeinsam mit den Patientinnen die Krebserkrankungen des Ovars und der Tube einschließlich der Vorstufen zu erforschen und zu koordinieren.

Diesem Ziel dienen insbesondere eigene wissenschaftliche Veranstaltungen und die Vertretung der Anliegen bei anderen wissenschaftlichen Tagungen, die fachliche Beratung von Einzelpersonen, medizinischen Gesellschaften, Organisationen und Kliniken sowie die Förderung und Ausführung wissenschaftlicher Untersuchungen, insbesondere klinischer Studien. Zu den Aufgaben zur Verwirklichung der Ziele der Organkommission Ovar zählen außerdem die Entwicklung von Verfahren und Programmen der Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei den ihr Fachgebiet betreffenden Tumoren, die Aufklärung und Information bei Fragen bezüglich dieser Tumoren und die Förderung neuer Standards und Leitlinien. Auch im Bereich der fachlichen Weiterbildung ist die Organkommission Ovar aktiv und fördert die Entwicklung neuer Aus- und Weiterbildungspläne und Lehrprogramme sowie von Zertifizierungs- und Akkreditierungskriterien. Außerdem wurden verschiedene Stellungen zu klinisch-relevanten Themen zur operativen und medikamentösen Therapie formuliert und national und international publiziert.

Die Organkommission Ovar ist Teil der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO). Die Organkommission Ovar kollaboriert eng mit der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Studiengruppe (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.ago-ovar.de). Die AGO arbeitet eng mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. und der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. zusammen. Vielfältige Kooperationen bestehen auch zur Nord-Ostdeutschen Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.NOGGO.de).

Kontakt:

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Direktor der Klinik Standorte CVK (Wedding) und CBF (Steglitz)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CharitéCentrum Frauen-, Kinder- & Jugendmedizin mit Perinatalzentrum & Humangenetik CC 17

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23.07.2013 - Aktuelles aus den Centren

IV. Berliner Dialog in der Marokkanischen Botschaft

Berliner Dialog IV 1

Am 2. Juli 2013 fand der von Professor Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie/ Charité/ Campus Virchow-Klinikum IV. Berliner Dialog in Kooperation mit der Marokkanischen Botschaft und dem Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerk statt.

Anlass dafür war die Unterzeichnung des Gastarbeiteranwerbevertrags zwischen Deutschland und Marokko vor 50 Jahren.

Der Berliner Dialog ist als eine gemeinsame Initiative zu verstehen, die verschiedene Völker und Gastländer in Berlin näherbringen soll. Diese Einladung erfolgte mit großer Unterstützung des Marokkanischen Botschafters, S.E. Herr O. Zniber.

Nach einer kurzen Einführung durch den Botschafter von Marokko, S.E. Herr Zniber, eröffnete Herr Prof. Sehouli den Berliner Dialog und begrüßte Herrn Prof. Bührer als ersten Referenten zu seinem medizinischen Vortrag Versorgung von Frühgeborenen – eine Grenzwanderung

Berliner Dialog IV 3

Herr Prof. Dr. Christoph Bührer, Direktor der Klinik für Neonatologie der Charité führte mit seinem faszinierenden Vortrag „Versorgung von Frühgeborenen – eine Grenzwanderung“ in die besondere Situation von Frühchen ein.

Von einer Frühgeburt spricht man bei der Geburt eines Säuglings vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. Prof. Dr. C. Bührer präsentierte sehr eindrucksvoll aus seiner täglichen Arbeit in der Charité und an Hand von Studien den Verlauf von Frühgeborenen von der Geburt an bis ins Erwachsenenalter. Die Charité ist auch auf die Versorgung sehr frühgeborener Neugeborenen ab der 24. Schwangerschaftswoche spezialisiert. Er stellte ihre Lebenschancen und Risiken dar, die durch systematische Nachsorgeuntersuchungen ausgewertet werden. Dafür sind standardisierte Testverfahren wichtig, wie sie etwa Ruth Griffiths oder Nancy Bayley für die ersten Lebensjahre entwickelt wurden. Am aussagekräftigsten sind Studien, die sich nicht nur auf ein spezielles Krankenhaus beziehen, sondern auf ganze Regionen oder Länder, wie etwa die EPICure-Studie aus Großbritannien und Irland (Jahrgang 1995) oder die EXPRESS-Studie aus Schweden (Jahrgänge 2004-2007).

Außer den formalen Tests spielen auch die spätere Einschätzungen von Lehrern und Eltern in Bezug auf das Verhalten und die persönliche Entwicklung ehemaliger Frühchen eine grosse Rolle. Welche Probleme kamen auf bis zum 18. Lebensjahr? Wie war ihr beruflicher Werdegang? Untersuchungen, wie es den Müttern von Frühgeborenen im Verhältnis von Müttern normaler Reifgeborenen in ihren Beziehungen und dem privaten Umfeld sind zudem von entscheidender Bedeutung. Der Vortrag war eine sehr eindrucksvolle Schilderung einer Grenzwanderung in der Medizin, wobei er sehr eindrucksvoll zeigen konnte, dass hochtechnisierte Medizin und Menschlichkeit kein Widerspruch ist sondern unabdingbar zusammengehören.

Berliner Dialog IV 2

Herrn Dr. Rahim Hajji vom Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerk (DMK) e.V. gelang es dann eindrucksvoll einen Bogen in die Geschichte der marokkanischen Migranten zu schlagen.  Er referierte spannend und sehr umfassend zur Geschichte der marokkanischen Migration nach Deutschland und bilanzierte den Integrationsstand der Marokkanisch-Stämmigen in Deutschland. 

Marokkanische Gastarbeiter werden für den Bergbau angeworben:

Er verwies darauf, dass die Marokkanisch-Stämmigen nach dem zweiten Weltkrieg für den Bergbau angeworben worden sind. Dafür unterzeichnete die deutsche und marokkanische Regierung 1963 den Anwerbevertrag. Die guten diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko und der wachsende Arbeitskräftebedarf des Ruhrgebiets führten zum Abschluss der Vereinbarung. In der Folge immigrierten insbesondere Marokkaner aus dem Rifgebirge, wo viele marokkanische Zechen existierten nach Deutschland. Erst 1966 wurde der Anwerbevertrag für andere Wirtschaftsbereiche Deutschlands erweitert.  

Die sozioökonomische Lage hat sich nach 50 Jahren kaum verbessert!

Die Geschichte der marokkanischen Migration lehrt uns, so referierte Dr. Rahim Hajji, dass mit der Anwerbung von schulisch gering Qualifizierten eine gesellschaftliche Eingliederung in die Unter- und untere Mittelschicht Deutschlands erfolgte. Selbst nach 50 Jahren ist dies an dem dreimal höheren Armutsrisiko der Marokkanisch-Stämmigen im Vergleich zu den Deutschen erkennbar. Hierin zeigt sich, dass das selektive schulische und berufliche Ausbildungssystem Deutschlands bildungsfernen Familien nicht die gleichen Chancen auf schulischen und beruflichen Erfolg einräumt wie bildungsbürgerlichen Familien. Mit der Konsequenz, dass bildungsferne Familien kaum Chancen auf sozialen Aufstieg haben.

Chancengleichheit im schulischen Bildungssystem ist der Schlüssel für eine gerechte Gesellschaft

Berliner Dialog IV Bild4

„Die Geschichte der marokkanischen Migration lehrt uns“, so Dr. Rahim Hajji, „dass eine gerechte Gesellschaft sich daran bemisst, ob für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Bildungsstand und Einkommen der Ursprungsfamilie die gleichen Chancen auf Erfolg in Schule und Arbeitsmarkt bestehen. Deutschlands schulisches Bildungssystem weist hierzu noch ein großes Entwicklungspotential auf“. Auf der zentralen Feier am 21. Mai das 50. Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen dem Königreich Marokko und der Bundesrepublik Deutschland am 25 und 26. Juni 2013 in den Räumen der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz), die unter der Schirmherrschaft des Königs von Marokkos Mohammed VI mit grossem Erfolg durchgeführt wurde, erhielt Professor Dr. J. Sehouli als Vertreter seiner verstorbenen Mutter Zohra Sehouli eine Urkunde und eine Skulptur für besondere Verdienste um die marokkanische Migration in Deutschland. Seine Eltern kamen bereits 1961 nach Deutschland. 

UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT SEINER MAJESTÄT DER KÖNIG MOHAMMED VI

Nach diesem sehr intensiven Exkurs in die marokkanische Migration rundete der Frauenarzt und Krebsspezialist Herr  Prof. Dr.J. Sehouli, mit seinem Beitrag zum Thema “Auswirkungen des Lebensstils auf Krebserkrankungen“ die interkulturelle und interdisziplinäre Reise von Marokko nach Berlin ab. Hierbei ging er auf die verschiedenen Aspekte der Ernährung, Bewegung, Stressfaktoren und den schädlichen Auswirkungen von Nikotin und Alkohol bei der Vorsorge von Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein.

Der IV.Berliner Dialog war erneut ein grosser Erfolg, der interessanten Gesprächen bei  marokkanischen Köstlichkeiten ausklang/ bs

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Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

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23.04.2013 - Aktuelles aus den Centren

Nachlese 7. Charité-Mayo-Konferenz

Ministerin

Vom 17. bis 20 April 2013 fand in der Berliner Charité die nunmehr 7. Charité-Mayo-Conference statt. Die partnerschaftliche Verbindung der Charité mit der renommierten Mayo Clinic hat mittlerweile eine über hundertjährige Tradition.

Mehr als 500 Teilnehmer aus 40 Ländern nahmen an diesem Kongress teil, und diskutierten über die neuesten Behandlungsergebnisse beim Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und der Urogynäkologie (Schwerpunkt Kontinenzerkrankungen der Frau). Aufgrund der herausragenden Kompetenz der Charité auf dem Gebiet des Eierstockkrebs mit dem Europäischen Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (EKZE) wurde diese Erkrankung besonders thematisiert. Über 35 wissenschaftliche Präsentationen junger Wissenschaftler, Live-Operationen und verschiedene interaktive Workshops rundeten die Veranstaltung ab.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hielt eine ganz besondere Rede auf der 7. Internationalen Charité-Mayo-Konferenz. Darin betonte sie u.a. die Bedeutung derartiger internationale Konferenzen, die Notwendigkeit der Früherkennung von Krebserkrankungen und die Wichtigkeit der Aktivitäten der Charité und besonders das Engagement für Frauen mitÖffnet externen Link im aktuellen Fenster Eierstockkrebs

Dr. Knut Nevermann, Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, hob die Bedeutung der Charité für den Wissenschaftsstandort Berlin und international hervor und übermittelte die persönlichen Grüsse des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit.

Die 8. Internationale Konferenz ist für April 2015 geplant

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Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

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